Gottesdienst-Übersetzung

Übersetzungs-App für Gottesdienste: Worauf es am Sonntag ankommt

Eine Übersetzungs-App für Gottesdienste muss für zwei sehr unterschiedliche Menschen funktionieren: für die ehrenamtliche Person, die sie vor dem Gottesdienst einrichtet, und für den Gast in der letzten Reihe, der sie noch nie gesehen hat. Kommt einer von beiden nicht weiter, bleibt die Übersetzung aus. PewTranslate läuft ohne App-Download, direkt im Browser.

Diese Fragen helfen dir bei der Auswahl. Zu jeder findest du die Antwort für PewTranslate, einschließlich der Grenzen, die wir kennen.

Müssen Gäste erst etwas installieren?

Ein App-Download kann schon die erste Hürde sein. Dafür braucht es freien Speicher, einen Account und manchmal ein Passwort, das am Sonntagmorgen gerade niemand weiß.

PewTranslate läuft im Browser des Handys. Deine Gäste scannen einen QR-Code, wählen ihre Sprache und tippen auf „Abspielen“. Ohne Download, ohne Account und ohne Abfrage persönlicher Daten.

Wer entscheidet, welche Sprachen verfügbar sind?

Bei manchen Lösungen muss die Gemeinde die Sprachen vorher festlegen. Bei PewTranslate wählt jeder Zuhörer selbst aus 106 Sprachen und regionalen Varianten. Übersetzt wird in die tatsächlich gewählten Sprachen. Erwartest du nur spanischsprachige Gäste, kann trotzdem eine Familie auf Farsi mitlesen. Wenn du eine kürzere Liste bevorzugst, begrenzt du die Auswahl für den jeweiligen Gottesdienst.

Hier findest du die vollständige Sprachenliste.

Mitlesen, zuhören oder beides?

Manche Gäste lesen lieber in ihrem eigenen Tempo. Andere möchten die Augen schließen und zuhören. Gerade ältere Menschen brauchen oft eine größere Schrift.

PewTranslate zeigt jeden Satz als Text und kann ihn über die Sprachausgabe des Handys vorlesen. Die Zuhörer können die Schrift vergrößern, eine dunkle Darstellung wählen und den Originalsatz unter der Übersetzung anzeigen lassen. Das hilft zweisprachigen Familien und Menschen, die die Sprache noch lernen.

Wie viel Arbeit hat das Technikteam damit?

Du öffnest die Steuerung im Browser auf dem Laptop, der bereits die Präsentation oder den Livestream übernimmt. Wähle das Mikrofon oder den Eingang vom Mischpult sowie die Eingabesprache und klicke auf „Übersetzung starten“. Der QR-Code bleibt gleich und muss nicht jede Woche neu gedruckt werden. Unter So funktioniert’s findest du den Ablauf Schritt für Schritt.

Lassen sich die Kosten planen?

PewTranslate berechnet 5 US$ pro Stunde Sprechzeit und Sprache mit aktiven Zuhörern. Bezahlt wird aus einem Prepaid-Guthaben. Es gibt keine Tarifpakete, Nutzerlizenzen oder Gebühren pro Zuhörer. Ist das Guthaben aufgebraucht, stoppt die Übersetzung. Details und Rechenbeispiele findest du unter Preise.

Was bleibt nach dem Gottesdienst?

Ein Bericht zeigt dir, wie viele Menschen in welchen Sprachen zugehört haben, welche Zeit abgerechnet wurde und was es gekostet hat. Das vollständige Transkript mit allen Übersetzungen steht zum Download bereit. Über mehrere Wochen wird sichtbar, welche Sprachgruppen tatsächlich da sind. Das hilft, Kleingruppen zu planen oder Personal einzustellen.

Wo die Grenzen liegen

  • Die Übersetzung wird mit KI erzeugt und kann Fehler enthalten. Sie ist schnell und deckt viele Sprachen ab, kann aber Redewendungen, Wortspiele und Namen falsch wiedergeben. Bei einem Eheversprechen oder einem sensiblen seelsorgerlichen Moment ist ein menschlicher Dolmetscher die bessere Wahl.
  • Der Laptop des Technikteams und alle Handys der Zuhörer brauchen eine Internetverbindung.
  • Übersetzungen kommen derzeit nur auf die Handys. Untertitel auf der Leinwand sind noch nicht verfügbar.
  • Bei Sprachen wie Arabisch und Farsi laufen die übersetzten Sätze von rechts nach links. Schaltflächen und Menüs folgen der Sprache der Benutzeroberfläche, unabhängig von der Übersetzungssprache.

Weiterlesen

Beim Start zu den Ersten gehören

5 US$ pro Stunde und Sprache, nur während jemand zuhört. Accounts sind bald verfügbar. Jeder neue Account erhält dann 20 US$ Startguthaben. Frage jetzt frühen Zugang an, damit deine Gemeinde zu den Ersten gehört.

Frühen Zugang anfragen