So funktioniert’s
So funktioniert die Live-Übersetzung im Gottesdienst
So funktioniert PewTranslate: Eine Person aus deiner Gemeinde startet und steuert die Übersetzung am Laptop. Wer sie nutzen möchte, kann sie auf dem eigenen Handy mitlesen oder anhören. Beides läuft direkt im Browser, ohne App-Download und ohne Dolmetscheranlage.
Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie das Technikteam und die Zuhörer die Übersetzung nutzen: von der Vorbereitung über den Gottesdienst bis zum Bericht danach.
Vor dem ersten Gottesdienst: in zehn Minuten eingerichtet
- Die Registrierung ist noch nicht möglich. Auf der Startseite kannst du frühen Zugang für deine Gemeinde anfragen. Sobald die Registrierung möglich ist, registrierst du dich mit E-Mail-Adresse und Passwort. Ein erster Gottesdienst mit dem Namen „Sunday Service“ wird automatisch angelegt. Dazu erhältst du 20 US$ Startguthaben.
- Trage unter Account → Profil den Namen deiner Gemeinde ein. Daraus erstellt PewTranslate eine kurze Webadresse für eure Gemeindeseite, zum Beispiel /grace-community. Du kannst sie ändern, solange die gewünschte Adresse noch frei ist.
- Lege bei Bedarf weitere Gottesdienste oder Veranstaltungen mit eigenen Titeln an, etwa einen Jugendgottesdienst oder einen Bibelabend. Mit „Privater Gottesdienst“ blendest du einen Eintrag auf der öffentlichen Gemeindeseite aus.
- Drucke den QR-Code aus oder zeige ihn auf der Leinwand. Der Code deiner Gemeindeseite öffnet die Liste aller öffentlichen Gottesdienste. Jeder Gottesdienst hat außerdem einen eigenen Code, der eine Sprache vorauswählen kann. Wenn du einen Gottesdienst umbenennst, bleiben beide Codes gleich. Einmal drucken genügt.
Im Gottesdienst: So startet das Technikteam die Übersetzung
Meist übernimmt die Person, die Ton oder Präsentation betreut, auch die Übersetzung. Öffne das Dashboard und klicke beim Gottesdienst auf „Übersetzen“. Damit gelangst du zur Steuerung.
- Erlaube den Mikrofonzugriff, wenn der Browser danach fragt. Wähle anschließend die Audioquelle: das eingebaute Mikrofon, ein USB-Mikrofon oder die Kabelverbindung vom Mischpult zum Laptop.
- Wähle in der Steuerung als Eingabesprache die Sprache des Predigers. Du kannst zwischen 82 Sprachen und regionalen Varianten wählen. Für Gottesdienste, in denen zwischen Sprachen gewechselt wird, gibt es einen eigenen Modus.
- Klicke auf „Übersetzung starten“. Die Pegelanzeige und das Live-Transkript zeigen dir sofort, ob das Mikrofon die gesprochenen Worte erfasst.
- In der Steuerung siehst du auch, wie viele Menschen zuhören. Klicke nach der Predigt auf „Übersetzung beenden“. Auf den Handys erscheint dann „Nicht live“.
Pro Account kann immer nur eine Übersetzung laufen. Mit leerem Guthaben lässt sie sich nicht starten. Ist das Guthaben während des Gottesdienstes aufgebraucht, stoppt die Übersetzung und in der Steuerung erscheint ein Hinweis.
So nutzen Gottesdienstbesucher die Übersetzung
- Scanne den QR-Code mit der Handykamera. Die Gemeindeseite öffnet sich im Browser und zeigt die öffentlichen Gottesdienste an.
- Tippe auf den Gottesdienst und wähle deine Sprache. Du kannst die Liste nach Namen durchsuchen. Sie enthält alle 106 Sprachen oder die Auswahl, die die Gemeinde für diesen Gottesdienst festgelegt hat. Deine Wahl bleibt für nächste Woche gespeichert.
- Tippe auf „Abspielen“. Kurz nachdem der Prediger einen Satz beendet hat, erscheint er in deiner Sprache auf dem Bildschirm. Die Sprachausgabe deines Handys liest dir die Übersetzung vor.
Du kannst die Schrift vergrößern, zwischen heller und dunkler Darstellung wechseln oder den Ton ausschalten und nur mitlesen. Auf Wunsch stehen der Originalsatz und Zeitstempel unter der Übersetzung. 2 Sprachen tragen den Hinweis „Nur Text“, weil Handys dafür in der Regel keine Stimme mitbringen.
Nach dem Gottesdienst: der Bericht
Jede Übersetzung wird im Verlauf gespeichert. Im Bericht zum Gottesdienst findest du:
- Die Gesamtdauer, die abgerechnete Dauer und die genauen Kosten.
- Die Zahl der Zuhörer und die Sprachen, die sie gewählt haben.
- Das vollständige Transkript in der Originalsprache mit allen Übersetzungen daneben.
- Downloads als CSV, reiner Text oder Word-Dokument, etwa für Predigtnotizen, den Gemeindebrief oder eine Nachricht im Anschluss.
Diese Ausstattung brauchst du
| Wer | Was benötigt wird |
|---|---|
| Technikteam | Laptop oder Computer mit aktuellem Browser, Internetverbindung und Mikrofon oder Audiokabel vom Mischpult. |
| Zuhörer | Eigenes Smartphone mit Browser und Internet über Gemeinde-WLAN oder mobile Daten. Kopfhörer helfen, wenn jemand die Sprachausgabe hören möchte, ohne andere zu stören. |
Wie sich die Audioquelle auf das Ergebnis auswirkt, erfährst du unter Predigten live übersetzen.
Häufige Fragen
Brauchen unsere Gäste einen Account?
Nein. QR-Code scannen, Sprache wählen und auf „Abspielen“ tippen genügt. Du musst dich weder registrieren noch etwas installieren.
Muss die Predigt auf Englisch sein?
Nein. Das Technikteam wählt die Eingabesprache in der Steuerung. Dafür stehen 82 Sprachen und regionale Varianten zur Verfügung.
Können wir die Übersetzung auf der Leinwand zeigen?
Noch nicht. Die Übersetzung kommt derzeit auf die Handys der Zuhörer. Auf der Leinwand kannst du den QR-Code zeigen, der dorthin führt.
Können wir die Sprachauswahl begrenzen?
Ja. Öffne beim Gottesdienst „Erweitert“, wähle „Nur ausgewählte Sprachen“ und markiere die Sprachen eurer Gemeinde. Auf den Handys erscheinen dann nur diese. Der QR-Code kann eine davon vorauswählen. Standardmäßig sind alle 106 Sprachen verfügbar. In beiden Fällen zahlst du nur für Sprachen, die gerade jemand hört.
Weiterlesen
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